Im Zusammenhang mit hinterlüfteten Steildachkonstruktionen tauchte folgender Sachverhalt auf:
Hier habe ich oberhalb der neuen Zwischensparrendämmung und unterhalb der Dachschalung eine Luftschicht mit 35 mm mit einer Luftwechselquelle angegeben. Diese Luftwechselquelle ist als konstanter Quelltyp mit einer Luftwechselrate von 20 definiert. Nun ist feststellbar, dass die Holzverschalung mit einer V 13 und einer Biberschwanzeindeckung über einen Zeitraum von fünf Jahren eine unzulässige Auffeuchtung erfährt. Die Mischung der Luftwechselquelle erfolgt mit Außenluft. Eine Auffeuchtung der Dämmung ist nicht erkennbar. Allerdings hat unsere Konstruktion Dachentlüfter, die ich als funktionierend erachte, da die besehene Dachkonstruktionen derzeit über viele Jahrzehnte auch ohne Hinterlüftung oberhalb der Dämmebene funktioniert hat. Hier war einfach die Dämmung handwerklich unsauber gegen die Schalung gedrückt worden. Dieser Sachverhalt war vermutlich dem Umstand geschuldet, dass auch nur eine geringe Nutzung des Dachraums vorhanden war und solche Konstruktionen wahrscheinlich viele unzulässige Infiltrationen von der Außenseite aufweisen. Die Dachpappe ist ja auch als solche nicht verklebt sondern nur lose übereinandergelegt und weist sicher eine Vielzahl von Durchnagelung auf.
Wäre eine Lösung für eine funktionierende Simulation, den Quelltyp als instationär zu definieren und wie sähe diese Quelldatei aus? Das Objekt ist im Rhein-Main-Gebiet.
Was ich an der ganzen Simulation nicht wirklich verstehe ist der Umstand, dass eine solche Konstruktion eine übliche Standardkonstruktion darstellt, die jahrzehntelang auch in der Praxis funktioniert haben.
Freundliche Grüße und besten Dank im voraus,
El Ansari
